Schwangerschaftsmode damals und heute
Angespornt durch diverse Holywood-Stars und selbstbewusste werdende Mütter, ist die Branche der Schwangerschaftsmode in den letzten Jahren immer stärker gewachsen.
Je nach Situation ist eine Schwangerschaft gewünscht und man gewöhnt sich recht schnell an die neue Situation und an die verschiedenen physischen wie auch emotionalen Veränderungen. Oder man wurde ungewollt schwanger. In diesen Situationen ist der Prozess oder die Gewöhnungsphase entsprechend länger und dauert oft noch bis nach der Geburt an. Die Motivation, sich entsprechende Produkte zuzulegen ist in diesen Fällen meistens eher gering und beschränkt sich auf das Nötigste.
Frauen mit einer Wunsch-Schwangerschaft stehen selbstbewusst, wie weiter oben beschrieben, zu ihrer eigenen Schwangerschaft und möchten das auch meist nach außen hin zeigen. Das reicht von professionellen Fotos anfertigen lassen bis hin zur trendigen Schwangerschaftsmodesmode.
Der Grund für den Griff zur Umstandsmode liegt aber nur in geringem Maße einem Trend zu Grunde. Der stärkere Grund ist eher praktischer und funktionaler Natur. Denn bereits in der Barockzeit gab es die erste Schwangerschaftsmode, und zwar mit dem Gewand “Adrienne”. Es handelte sich dabei um ein mantelartiges Kleid ohne sichtbare Taille und mit üppigen Falten. Nachfolgend ein Bild davon:
Später dann wurde die Schwangerschaftsmode wesentlich abwechslungsreicher. Während des Übergangs vom 18. zum 19. Jahrhundert lagen Kleider mit hochgezogener Taille im Empirestil voll im Trend. Das Kleid fiel dann ab der Brust weit wallend herab.
Erst ab Mitte des 19. Jahrhunderts gab es Kleidung nur für Schwangere, so wie es sie heute gibt. Vorher war man aber beim Zeigen des Babybauches eher peinlich berührt. Die Frau tat eher alles dafür, um ihn zu verstecken. Sogar bis 1960 wurde bei der Schwangerschaftsmode eher vermieden den Babybauch selbstbewusst zu zeigen. Aus diesem Grund erfreute sich formlose Kleidung wie Hängerkleidchen, Hemdblusenkleider und weit geschnittene Mäntel davor besonderer Beliebtheit.
In den 70er Jahren kamen dann die Latzhosen, die dann nicht mehr nur beim Arbeiten Verwendung fanden.
Heute gibt es in jedem modischen Bereich die passende Schwangerschaftsmode. Das fängt bei Röcken, Mänteln und Hosen an und hört bei Bademode auf. Abschließend eine kleine Übersicht zu den verschiedenen Kategorien der heutigen Schwangerschaftsmode:
- Accessoires
- Bademode
- Fitness & Wellness
- Haushaltshelfer
- Hosen
- Jacken & Mäntel
- Kleider
- Nachtwäsche
- Oberteile
- Röcke
- Unterwäsche
Wie man bei den Kategorien gut erkennen kann, hat sich das Produkfeld seit den Anfängen der Schwangerschaftsmode von dem Anwendungsfeld Ankleiden auf den gesamten Lebensbereich der schwangeren Frau ausgeweitet. Es gibt mittlerweile für jeden Lebensbereich die passende Produktlösung.

